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Restaurant-Website erstellen: Was Restaurants und Cafés brauchen

Wer ein Restaurant oder Café sucht, hat meistens ganz konkrete Fragen: Habt ihr heute geöffnet? Was steht auf der Karte? Bekomme ich um 19 Uhr noch einen Tisch? Und wie komme ich hin? Oft passiert diese Suche spontan, unterwegs und auf dem Smartphone.

Eine gute Restaurant-Website beantwortet genau diese Fragen – schnell, übersichtlich und ohne Umwege. Groß oder aufwendig muss sie dafür nicht sein. In diesem Artikel erfährst du, was wirklich hineingehört, was du dir sparen kannst und welche Wege es zur eigenen Website gibt.

Brauche ich neben Google und Instagram überhaupt eine Website?

Dein Google-Unternehmensprofil und dein Instagram-Account sind wichtig. Viele Gäste entdecken dich dort zuerst. Eine eigene Website ersetzen sie trotzdem nicht:

  • Du hast die Kontrolle. Auf Plattformen bestimmen andere, wie deine Inhalte angezeigt werden und wer sie sieht. Deine Website gehört dir.
  • Alles an einem Ort. Speisekarte, Öffnungszeiten, Reservierung, Anfahrt und Kontakt stehen gebündelt auf deiner Seite – statt verteilt über Beiträge und Story-Highlights.
  • Du wirkst verlässlich. Eine eigene Adresse wie dein-restaurant.de zeigt, dass du dich um deinen Auftritt kümmerst.

Am besten arbeiten Website, Google-Profil und Social Media zusammen: Die Plattformen sorgen für Aufmerksamkeit, die Website liefert die verlässlichen Informationen.

Was eine gute Restaurant-Website braucht

Die Speisekarte als Text – nicht als PDF

Die Speisekarte ist für viele Gäste der wichtigste Grund, deine Website zu besuchen. Lange war es üblich, einfach ein PDF hochzuladen. Das ist bequem, hat aber Nachteile:

  • Auf dem Smartphone muss man das PDF öffnen, zoomen und hin und her schieben.
  • Suchmaschinen können Text, der direkt auf der Seite steht, besser einordnen als den Inhalt einer Datei.
  • Für Menschen, die sich Seiten vorlesen lassen, sind viele PDFs schwer zugänglich.
  • PDFs geraten schnell in Vergessenheit. Dann steht online noch die Karte vom letzten Sommer.

Stell deine Speisekarte deshalb als normalen Text auf die Website. Gliedere sie wie deine gedruckte Karte, also zum Beispiel in Vorspeisen, Hauptgerichte, Desserts und Getränke. Ein paar Tipps:

  • Nenne Preise. Gäste wollen vorher einschätzen können, was sie erwartet.
  • Kennzeichne vegetarische und vegane Gerichte gut sichtbar, etwa mit einem kurzen Hinweis hinter dem Namen.
  • Denk an Allergien. Hinweise zu den 14 Hauptallergenen helfen Gästen, die genau darauf achten müssen. Ergänze außerdem einen Satz wie „Sprich uns gern auf Allergene an“.
  • Trenne Wechselndes von Festem. Mittagstisch, Wochenkarte oder Saisonangebote bekommen am besten einen eigenen Abschnitt, den du schnell austauschen kannst.

Vor allem muss die Karte aktuell bleiben. Wenn du sie selbst in einem Editor ändern kannst, ist eine Preisanpassung in ein paar Minuten erledigt.

Öffnungszeiten, die stimmen

Wer vor verschlossener Tür steht, obwohl die Website etwas anderes sagt, kommt so schnell nicht wieder. Platziere deine Öffnungszeiten deshalb gut sichtbar – im oberen Bereich der Startseite oder im Fußbereich jeder Seite. Denk dabei auch an:

  • Küchenzeiten, wenn sie von den Öffnungszeiten abweichen
  • Ruhetage und abweichende Zeiten an Feiertagen
  • Betriebsferien, rechtzeitig angekündigt

Ändere die Zeiten auf deiner Website und in deinem Google-Unternehmensprofil immer gleichzeitig. Widersprüchliche Angaben verunsichern Gäste.

Reservierung: so einfach wie möglich

Wie Gäste bei dir reservieren, hängt von deinem Betrieb ab. Drei Wege sind üblich:

  1. Telefon: Die Nummer sollte auf dem Smartphone direkt antippbar sein, damit niemand sie abtippen muss.
  2. Anfrageformular: Gäste tragen Name, Datum, Uhrzeit und Personenzahl ein, du bestätigst per E-Mail oder Telefon. Das ist einfach umzusetzen, die Reservierung steht aber erst nach deiner Bestätigung fest.
  3. Online-Reservierungssystem: Gäste sehen freie Tische und buchen direkt. Das ist bequem, kostet aber meist eine monatliche Gebühr und muss gepflegt werden.

Für Feiern, Gruppen oder Catering lohnt sich ein eigener Hinweis, damit solche Anfragen nicht zwischen den normalen Reservierungen untergehen.

Gerade das Telefon wird zur Stoßzeit schnell zum Problem: Mittags und abends ist jede Hand im Service oder in der Küche gefragt – und genau dann rufen viele Gäste an. Klingelt es ins Leere, reservieren sie eben woanders. Wenn dir das bekannt vorkommt: Es gibt inzwischen Lösungen, die Anrufe automatisch annehmen und Reservierungswünsche aufnehmen, während du dich um die Gäste vor Ort kümmerst.

Anfahrt und Kontakt

Mach es Gästen leicht, dich zu finden:

  • Adresse als Text, damit man sie kopieren und ins Navi übernehmen kann
  • Karte oder Link zum Routenplaner
  • Hinweise zu Parkplätzen und Bus oder Bahn
  • Zugang: Gibt es Stufen? Ist das WC gut erreichbar? Für Gäste mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen ist das eine wichtige Information.
  • Besonderheiten wie Terrasse, Kinderstühle oder ob Hunde willkommen sind

Telefonnummer und E-Mail-Adresse gehören auf jede Seite, zum Beispiel in den Fußbereich.

Fotos, die Appetit machen – und ehrlich sind

Fotos zeigen, was Text nur beschreiben kann: wie dein Gastraum wirkt, wie deine Gerichte aussehen, wer hinter dem Tresen steht. Eigene Bilder sind dabei fast immer besser als Stockfotos, weil Gäste genau das sehen wollen, was sie bei dir erwartet.

Einen Profi brauchst du dafür nicht zwingend. Mit einem aktuellen Smartphone, Tageslicht am Fenster und einem aufgeräumten Tisch gelingen schon gute Aufnahmen. Fotografiere deine Klassiker, den Gastraum, die Terrasse und gern auch das Team bei der Arbeit – natürlich mit dessen Einverständnis.

Verzichte auf KI-generierte Bilder von Gerichten, die bei dir anders aussehen. Wenn das Essen auf dem Teller nicht zum Foto passt, ist das Vertrauen schnell dahin.

Mobil zuerst

Viele Gäste öffnen deine Website auf dem Smartphone – oft unterwegs und mit wenig Geduld. Deshalb:

  • Telefonnummer, Öffnungszeiten und Adresse sollten ohne langes Scrollen erreichbar sein.
  • Buttons müssen groß genug für den Daumen sein.
  • Die Seite sollte auch bei mittelmäßigem Empfang zügig laden. Große, unkomprimierte Fotos sind eine typische Bremse.
  • Verzichte auf Pop-ups, die man erst wegklicken muss.

Das Google-Unternehmensprofil

Streng genommen gehört es nicht zur Website, für Restaurants und Cafés ist es aber kaum wegzudenken. Wer nach einem Restaurant in der Nähe sucht, sieht häufig zuerst die Karte mit den Einträgen.

  • Bestätige dein Profil, falls noch nicht geschehen, und halte Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten genauso wie auf deiner Website.
  • Verlinke deine Website und, wenn möglich, direkt deine Speisekarte.
  • Lade aktuelle Fotos hoch und trage Sonderöffnungszeiten ein, etwa an Feiertagen.
  • Antworte auf Bewertungen – freundlich und sachlich, auch auf kritische.

Optional: Bestellungen, Gutscheine, Veranstaltungen

Je nach Betrieb können weitere Bereiche sinnvoll sein:

  • Abholung und Lieferung: Lieferplattformen bringen Reichweite, behalten aber eine Provision pro Bestellung ein. Ein eigenes Bestellsystem spart diese Gebühren, bedeutet aber mehr Einrichtung und Pflege.
  • Gutscheine: Oft reicht schon ein Hinweis, dass es Gutscheine gibt und wie man sie bekommt.
  • Veranstaltungen: Brunch, Quizabend, Live-Musik oder saisonale Menüs bekommen einen eigenen Abschnitt.
  • Jobs: Wenn du Personal suchst, ist deine Website ein guter Ort, um das zu zeigen.

Rechtliches kurz im Blick

Auch eine kleine Restaurant-Website braucht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Bindest du externe Dienste ein – etwa eine eingebettete Karte, ein Reservierungs-Widget oder Schriften von fremden Servern –, werden dabei oft Daten an Dritte übertragen. Das muss in der Datenschutzerklärung stehen und erfordert häufig eine Einwilligung der Besucher. Im Zweifel lohnt sich eine kurze rechtliche Beratung.

Welche Wege zur eigenen Restaurant-Website gibt es?

Grob gibt es drei Möglichkeiten.

Selbst bauen: Mit einem Baukasten oder einem Content-Management-System (kurz CMS, also einer Software zum Verwalten von Website-Inhalten) gestaltest du alles selbst. Das spart Geld, kostet aber Zeit: Gestaltung, Texte, Bilder, Updates und Sicherheit liegen bei dir. Neben dem Tagesgeschäft bleibt so ein Projekt leicht halb fertig liegen.

Agentur beauftragen: Eine Agentur entwickelt einen individuellen Auftritt nach deinen Wünschen. Das ist sinnvoll, wenn du besondere Anforderungen hast. Es bedeutet aber auch mehr Abstimmungstermine und in der Regel höhere Kosten.

Der Mittelweg: Du nutzt eine fertige, auf Gastronomie zugeschnittene Vorlage und lässt die Umsetzung erledigen. So arbeiten wir bei easywebsite24: Du wählst zum Beispiel unsere Vorlage für Restaurants und Cafés, füllst einen Online-Fragebogen aus, und wir bauen daraus deinen Entwurf. Dein Google-Profil oder deinen Instagram-Account können wir dabei auslesen, damit du nicht alles doppelt eintippen musst. Ein Mensch prüft jeden Entwurf, bevor du ihn als Vorschau bekommst.

Für ein kleines Café reicht oft schon ein Onepager, also eine einzige Seite mit allen wichtigen Abschnitten. Wer Speisekarte, Mittagstisch, Veranstaltungen und Feiern auf eigenen Unterseiten zeigen möchte, ist mit einem Paket mit mehreren Unterseiten besser bedient. Speisekarte und Öffnungszeiten änderst du anschließend selbst im Editor.

Checkliste für deine Restaurant-Website

  • Speisekarte als Text, mit Preisen und Hinweisen zu Allergenen
  • Öffnungszeiten, Küchenzeiten und Ruhetage gut sichtbar
  • Reservierung per Telefon, Formular oder System – klar erkennbar
  • Adresse, Anfahrt und Hinweise zum Parken
  • Eigene, aktuelle Fotos
  • Schnell und gut bedienbar auf dem Smartphone
  • Google-Unternehmensprofil mit denselben Angaben
  • Impressum und Datenschutzerklärung

Fazit

Eine Restaurant-Website muss nicht viel können – aber das Wenige zuverlässig. Wenn Gäste in wenigen Sekunden sehen, was es gibt, wann du geöffnet hast und wie sie einen Tisch bekommen, hat sie ihre Aufgabe erfüllt.

Wenn du dir die Umsetzung nicht selbst aufladen möchtest, schau dir unsere Pakete und Preise an. Der Onepager startet bei 499 € einmalig plus 9,99 € im Monat und ist monatlich kündbar.

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